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Erklärung

Idee

Karawane  ist eine Initiative, bei der Frauen und Männer aus aller Welt über die Neuordnung einer globalen menschenwürdigen Gesellschaft ohne Ausbeutung, Zwang und Krieg diskutieren. Je zur Hälfte Männer und Frauen kommen sie aus allen Kulturen, allen gesellschaftlichen und produktiven Bereichen, inklusive Aussenseitern und Minderheiten, und formieren eine  Karawane von West- nach Ostafrika , um die Fragen zu diskutieren, die für das Überleben der Menschheit notwendig sind.

Im Gegensatz zu den Vereinten Nationen vertreten sie keine Interessen bestimmter Länder, Gruppen oder Konzerne, sondern sie formulieren die für alle Menschen geltenden überlebensnotwendigen Bedürfnisse.

Sie treffen sich, um den Dialog der Kulturen zu führen: sich über ihre ethischen Wertvorstellungen auseinanderzusetzen, über gesellschaftliche Veränderung, mögliche neue Formen des Zusammenlebens, Menschenrechte, Gesetze und Justiz, Wissenschaft und Ökologie, Rationalität und Irrationalität auszutauschen; kreativ begabte drücken diese Inhalte auch in künstlerischen Formen aus.

Sie organisieren ihr Zusammenleben in Räten bezüglich Ernährung, Gesundheit und Konflikten; generelle Fragen in Vollversammlungen.

Die Kommunikation findet auf englisch statt, alle Ergebnisse werden aufgezeichnet und veröffentlicht

Sie werden begleitet von Fachleuten in Sachen Wüste, Medizin und Technik.

Philosophie

Im Jahre 2050 wird dieser Planet etwa 10 Milliarden Einwohner haben.

Die Fragen, deren Beantwortung für das Überleben der Menschheit notwendig sind, werden von Einzelpersonen wie Religionen und Philosophien verschieden beantwortet. Ziel der Karawane ist es, diese Antworten zusammenzubringen. Die Karawane für den Frieden ist deshalb eine regierungs-, religions- und ideologiefreie Initiative: sie bringt Menschen mit dieser Haltung zusammen. Sie denken nicht darüber nach, wie innerhalb der bestehenden Macht- und Wirtschaftsstrukturen etwas verbessert werden könnte, sondern was an ihnen generell geändert werden muss, um nicht nur zu überleben, sondern überhaupt erst eine Menschheit zu werden.

Die Menschen haben in tausenden von Jahren die Voraussetzungen geschaffen, friedlich zusammen leben zu können. Jeder Mensch könnte sauberes Trinkwasser haben, genügend zu essen, Wohnraum, Bildung und freie Entfaltungsmöglichkeiten. Die Welt könnte ein Vielfaches an Entwicklung, Kreativität, Technologie, Lebenslust und Lebensfreude, Kunst und Unterhaltung, Vergnügen und Abwechslung für alle 8 Milliarden ihrer Bürger erbringen.

Das Gegenteil ist der Fall, obwohl es dafür keinen Grund gibt. Aber dieses Gegenteil ist menschengemacht – deshalb kann es auch von Menschen in richtiges Leben gewandelt werden.

Ziel

Menschen aus aller Welt schaffen ein Modell, nach dem die ganze Welt zusammenleben könnte – eine Welt, in der nicht die Meisten nach den Vorgaben der Wenigsten, sondern jeder die Freiheit des Anderen ermöglicht, eine Welt, in der es nicht um Profitmaximierung weniger Menschen geht, sondern um die Verteilung der Errungenschaften der Technik und des Wissens auf alle Menschen.

Das Ziel der Karawane ist, das Weltbewusstsein zu erzeugen:

»wir sind die Welt«

als Bewusstsein, als Empfinden, als Haltung, die den Menschen nicht oktroyiert wird, sondern von ihnen selbst als eigener Gedanke verstanden wird.

 Januar 2019 – das Team 

Details
Teilnahmekriterien
Fragen, die während der Karawane diskutiert werden
Hintergrundgedanken
aktuelle Trinkwasserinitiative
Interview

 

madujara@gmail.com